DRK Familienzentrum Sternenland Bracht
Familienzentrum Sternenland
 
 Pädagogik

 

Unsere Pädagogische Arbeit und Schwerpunkte

 

Unsere Pädagogik wird vom Grundsatz der Menschlichkeit geprägt. Das Kind steht im Mittelpunkt. Wir orientieren uns an der individuellen Lebenssituation des Kindes und begleiten es von Anfang an. Im Blickpunkt stehen die Stärken des Kindes.

Wir begleiten das Kind und unterstützen es in seiner Entwicklung. Bildungsprozesse entstehen auf der Grundlage von Selbstbildungspotenzialen des Kindes. Kinder sind von Natur aus Forscher, Entdecker und Konstrukteure. Durch die vielfältigen räumlichen Impulse, Projekte und dem freien Spiel erschließt das Kind seine Umwelt. Jedes Kind braucht seine Zeit und jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus; denn jedes Kind ist einzigartig.

Wir orientieren uns an der Reggio Pädagogik:

„ Kinder als Forscher und Konstrukteure“

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Reggio ist eine Erziehungsphilosophie, die nach 1945 in den Krippen und Kitas der norditalienischen Stadt Reggio Emilia entstand...
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Kinder bestimmen die eigene Entwicklung maßgeblich durch ihre Wissbegierde und Kreativität. Dabei werden die Kinder durch die Erzieher in Projekten und im freien Spiel begleitet. Die gemeinsamen Aktivitäten werden auf Fotos und Plakaten dokumentiert. Partizipation. also Mitbestimmung der Kinder ist ausdrücklich erwünscht. Eine starke Erziehungspartnerschaft , gemeinsames Handeln sowie gemeinsame Aktivitäten bilden die Grundlage für eine bildungsfördernde Gemeinschaft.

In der Bewegungspädagogik und Kleinkindpädagogik arbeiten wir nach dem Konzept von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg.

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Emmi Pikler (1902-1984 Kinderärztin) promovierte über die Bewegungsentwicklung des Säuglings und gründete 1946 in Budapest das Säuglingswaisenheim „Lóczy“ ...
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... das heute durch seine Forschung und Weiterbildung international als Pikler-Institut bekannt ist. Ausgehend von ihrem Wissen, dass dem gesunden Säugling von Geburt an alles für eine natürliche und stimmige Entwicklung mit gegeben ist, ermöglichte sie den dort lebenden Kindern, ihre Bewegungsentwicklung vollständig selbstständig zu vollziehen. Sie erforschte sowohl die natürlichen Bedürfnisse wie auch die Auswirkungen der Lebensbedingungen auf diese Prozesse. Ihre Ergebnisse beeinflussen seit 60 Jahren die Kleinkindpädagogik und führten zu einem Bewusstseinswandel. Die Haltung von uns Erwachsenen zu den Kindern ist ausschlaggebend. Sind wir bereit, den Kindern für ihre Entwicklung Zeit zu lassen, weil sie sich so eine echte Selbstständigkeit, auch in Lernprozessen, erwerben können?

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Elfriede Hengstenberg ( 1892 – 1922 Pädagogin ) Sie entwickelte ein Bewegungskonzept und setzte dieses in Berlin um ...
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... Emmi Pikler und Elfriede Hengstberg lernten sich nach dem zweiten Weltkrieg in Berlin kennen. Sie stellten die Ähnlichkeit ihrer Ansätze fest. Sie sahen das Bedürfnis nach Selbstständigkeit als wesentliches Merkmal kindlicher Entwicklung. Die selbstständige Entwicklung von Bewegung sind nach Pikler und Hengstenberg Grundlage für eine gesunde Entfaltung der Persönlichkeit. Daher liegt die höchste Aufmerksamkeit bei der Arbeit mit den Kindern

„ Achtung vor der Eigeninitiative der Kinder“.

„Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt. Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen, was für eine geistige Entwicklung das Wichtigste ist. Ein Kind das durch selbstständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen als eines, dem die Lösung fertig geboten wird.“ (Emmi Pikler)

Die Familie ist die Basis der Entwicklung des Kindes. Die Kindertagesstätte ist der Ort des sozialen Lernens. Hier zählt die Gemeinschaft und der wertschätzenden Umgang miteinander. Behutsam werden emotionale Beziehungen und Bindungen aufgebaut. Das Kind findet vor allem Geborgenheit, eine ansprechende Umgebung und eine wertschätzende liebevolle Begleitung in seiner Entwicklung. Die Kita ist ein Ort des gemeinsamen Lernens. Unsere Beobachtungen sind die Grundlage für das Pädagogische Handeln. Wir dokumentieren die Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Regelmäßig laden wir Sie zu Entwicklungsgesprächen ein. Die erstellten Bildungsdokumentationen überreichen wir Ihnen gerne. Wir begleiten den Übergang Kita/ Grundschule.

 


 

Integration und Inklusion

 

Wir stehen ein für Vielfalt und gegenseitige Anerkennung. Die Pädagogik ist geprägt von Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung. Unterschiede ergeben sich aus: Nationalität und Staatsangehörigkeit, aus Religion und sozialer Stellung, aus körperlichen oder geistigen Eigenarten und Fähigkeiten der Kinder. Wir nehmen jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen an.
Die Umsetzung der Konzeption leiten sich stets von den Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes ab:

  • Menschlichkeit
  • Unparteilichkeit
  • Neutralität
  • Unabhängigkeit
  • Freiwilligkeit
  • Einheit
  • Universalität

 


 

Partizipation

also Beteiligung, Mitbestimmung und Beschwerdemöglichkeiten im Familienzentrum.

Jedes Kind ist einzigartig. Wir leben das Motto:

Wir sind alle anders - Gemeinsam anders sein - Lass es uns gemeinsam tun

 

Wir sind alle anders - Gemeinsam anders sein - Lass es uns gemeinsam tun!

Ausgehend von den in der UN - Kinderrechtskonvention festgeschrieben Beteiligungsrechten von Kindern, nehmen Fachkräfte in den DRK Kindertageseinrichtungen eine Haltung gegenüber Kindern ein, die davon geprägt ist, die Kinder als eigenständige Persönlichkeit wahrzunehmen und ihre Fähigkeit zur kompetenten und eigenaktiven Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten.

Wie setzen wir das Thema Partizipation, also Beteiligung, Mitbestimmung und Beschwerdemöglichkeiten in der Kita um? Wir ermöglichen den Kindern Entscheidungen , die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsame Lösungen zu finden.

Die Kita als Kinderstube der Demokratie.

Kinder brauchen zu aller erst die Fähigkeit eigene Wünsche wahrzunehmen und diese zu kommunizieren.

Die Partizipation beginnt in den Köpfen der pädagogischen Fachkräfte. Als Team reflektieren wir immer wieder unsere demokratischen Strukturen und erarbeiten konzeptionelle Entscheidungen gemeinsam. Dabei orientieren wir uns an den Grundsätzen des Deutsche Roten Kreuzes als weltweite Hilfsorganisation.

Die Eltern sind für uns die Experten ihrer Kinder. Wir leben eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern und begegnen uns auf Augenhöhe. Eltern geben uns Rückmeldungen über die Befindlichkeiten und Entwicklung Ihrer Kinder. Wir nehmen ihre Bedürfnisse ernst. Wir geben den Eltern und Kindern ständig über unsere Entwicklungsdokumentationen Rückmeldung über ihr Kind. Eltern und Elternrat bestimmen mit uns Prozesse.